„Klima im Film“: „Ökozid“

Mo. 05.10.2026 18:00–20:00 Uhr
Reformierte Kirche

Ökozid
Was, wenn die Klimakrise eines Tages vor Gericht landet?

Deutschland im Jahr 2034: Die Folgen des Klimawandels sind dramatisch. Dürren, Überschwemmungen und Sturmfluten haben weltweit Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage genommen. Der Internationale Gerichtshof musste nach mehreren Überschwemmungen seinen Sitz in Den Haag verlassen und tagt nun in Berlin.

Im Mittelpunkt des Films „Ökozid“ steht ein außergewöhnlicher Prozess: 31 Staaten des globalen Südens verklagen Deutschland. Sie werfen der Bundesrepublik vor, durch jahrzehntelanges Versagen beim Klimaschutz mitverantwortlich für die Folgen der Klimakatastrophe zu sein. Gefordert werden Schadensersatz und die Anerkennung eines Rechts der Natur auf Unversehrtheit.

In diesem packenden Gerichtsdrama treffen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und persönliche Verantwortung aufeinander. „Ökozid“ ist dabei mehr als nur ein fiktives Zukunftsszenario: Der Film stellt die eindringliche Frage, die heute aktueller denn je ist: Wer trägt die Verantwortung für die Klimakrise – und kann Politik dafür zur Rechenschaft gezogen werden? Ein Film über Klimawandel, Verantwortung und die Zukunft unseres Planeten.

Der Film wurde im November 2020 im Rahmen der ARD-Themenwoche #WieLeben zum ersten Mal ausgestrahlt.

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