Der Gemeinde ist bekanntzugeben:
Liebe Gemeinde,
das Presbyterium der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde wird mit sofortiger Wirkung durch einen Bevollmächtigten-Ausschuss abgelöst. Hintergrund sind zwei personellen Veränderungen in der Kirchengemeinde, die dazu geführt haben, dass das Presbyterium gemäß Kirchenordnung nicht mehr beschlussfähig war.
Seit dem 1. August 2026 ist Pfarrer Dirk Ellermann nicht mehr Inhaber der Pfarrstelle in der Versöhnungs-Kirchengemeinde. Ebenso hat Benjamin Klatt aus persönlichen Gründen sein Amt als Presbyter der Versöhnungs-Kirchengemeinde mit Wirkung vom 9. August 2026 niedergelegt. Das Presbyterium bestand somit nur noch aus sechs Mitgliedern, womit der verfassungsmäßige Mindestbestand unterschritten wurde. Deshalb hat der Kreissynodalvorstand gemäß Artikel 81 der Kirchenordnung den Bevollmächtigten-Ausschuss berufen. Bis zur Kirchenwahl im Frühjahr 2028 wird dieser die Amtsgeschäfte des Presbyteriums übergangsweise führen.
Der Bevollmächtigten-Ausschuss setzt sich aus den verbliebenen sechs Mitgliedern des Presbyteriums sowie zwei Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes zusammen, Synodalassessor Pfarrer Thomas von Pavel und Pfarrer Tom Mindemann. Synodalassessor Pfarrer Thomas von Pavel wird vom Kreissynodalvorstand zum Vorsitzenden des Bevollmächtigten-Gremiums berufen. Ebenso folgt der Kreissynodalvorstand dem Berufungsvorschlag der Versöhnungs-Kirchengemeinde und bestellt auch Petra Gütting als Bevollmächtigte. Das Leitungsgremium besteht nun aus neun Personen, von denen hinsichtlich der Beschlussfähigkeit immer mindestens 5 Mitglieder anwesend sein müssen.
In einem Gottesdienst in der Obersten Stadtkirche am Sonntag, 6. September, werden die Bevollmächtigten offiziell eingeführt. Dann wird auch Pfarrer Michael Kamutzki begrüßt, der die Gemeinde im Rahmen eines pastoralen Dienstes im Übergang für ein Jahr lang begleiten wird. Außerdem wird Pfarrer Dirk Ellermann an diesem Datum verabschiedet.