Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie bei uns 'reinschauen, wir stellen uns gerne vor:

Zu unserem Profil gehört unverzichtbar

  • Offenheit für charismatische Glaubensprägungen,
  • ein missionarisches Interesse Menschen zu einer persönlichen Erneuerung ihres Glaubens einzuladen,
  • ein starkes und lebendiges ehrenamtliches Engagement und
  • ein diakonischer Schwerpunkt mit dem Sozialzentrum "Lichtblick" und dem ökumenischen Mittagstisch "Iss was".

Unser Name "Versöhnung" erinnert daran, was Gott für uns getan hat, und was wir untereinander auch tun sollen.

Zur Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde Iserlohn gehören mehr als 7000 Gemeindeglieder (Stand 2016), die in zwei Pfarrbezirken durch Pfr. Jürgen Löprich (Westbezirk) und das Pfarrerehepaar Mirjam und Dirk Ellermann (Ostbezirk) pastoral begleitet werden. Die Cityarbeit ist der Schwerpunktbereich von Pfr. Andres Michael Kuhn. Nicht nur in der Begleitung der Kantorei ist Pfrn. Rahel Schöttler ehrenamtlich aktiv.
Hinzu kommt die für alle Generationen ausgeprägte Kirchenmusik durch das Kantorenehepaar Ute und Hanns-Peter Springer und die Jugendarbeit mit u.a. einem auf Integration aus Migrationshintergrund ausgerichteten Jugendcafé Checkpoint im Lutherhaus, wo als Jugendreferent Timon Tesche der Ansprechpartner ist.

Wir nutzen in der Iserlohner Innenstadt drei denkmalsgeschützte Kirchen: der Oberste Stadtkirche, der Bauernkirche und der Reformierte Kirche. Begegnung findet darüber hinaus in den drei Gemeindehäusern (Lutherhaus, Gemeindehaus Dördel und Griesenbeckhaus) statt, sowie in den zwei Tageseinrichtungen für Kinder, die zusammen das Familienzentrum "Miteinander" bilden.

Unser Leitbild lautet

versöhnt          verliebt          verbunden

 P.S. Wir würden Sie gerne kennenlernen - besuchen Sie uns doch...


 

Andacht zum Monatsspruch Dezember 2016

Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.

Psalm 130,6

Kennen Sie das, wenn man sehnsüchtig auf den Morgen wartet?

Ich kenne das aus ganz unterschiedlichen Situationen:

  • als Jugendlicher habe ich in Zeltlägern und in Missionszelten nachts Wache „geschoben“,
  • als Segler wurde ich als Crewmitglied zur Nachtwache eingeteilt,
  • als selbständig arbeitender Freiberufler stand ich oft vor schwer lösbaren Fragen, die mir den Schlaf raubten und
  • in lebensbedohenden Krankheitszeiten habe ich schmerzvolle Nächte schlaflos erlitten.

Am schlimmsten ist die Zeit so zwischen 2 Uhr und 4 Uhr. Seeleute nennen diese Zeit die „Hundewache“. Da kriecht die Nachtkälte in nördlichen Breiten durch alle Kleidungsritzen und die Müdigkeit will einen übermannen, aber man darf auf keinen Fall einschlafen. Nicht sehnt man in solchen Zeiten und in schmerzvollen Nächten mehr herbei als den Morgen.

So ähnlich geht es dem Beter wohl auch, wenn er seine Situation betrachtet. Sein Gebets-Seufzer ist Teil eines Wallfahrsliedes und der Beter geht offensichtlich mit sich selbst ins Gericht. „Aus der Tiefe rufe ich HERR, zu Dir“, so beginnt er sein Gebet. Er weiß, wenn Gott Sünden anrechnen will, wird niemand, am wenigsten er selbst, vor Gott bestehen. Voller Sehsucht wartet er auf Erlösung aus dem "Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht.(Römer 7,18)". Und er denkt dabei nicht nur an sich selbst, sondern hat auch sein Volk im Blick: „Wer wird Israel erlösen?“ fragt er Gott und weiß zugleich: ER, der Gott Israels wird Israel erlösen! Und mit diesem Verheißsungswort endet sein Gebet voller Gewissheit.

Wir schauen uns heute um und fragen: Woher kommt uns Hilfe? Hilfe in friedloser Zeit, Hilfe in den politischen Verwerfungen unserer Zeit, in der viele Verführer einfache Lösungen anbieten, Hilfe in unserer eigenen Not? Gott hat den Beter unseres Losungswortes gehört. Noch während er betet, erfährt er Gewissheit: Gott wird Israel - wird mich – erlösen.

Wir leben im Advent. Gott hat sich aufgemacht, uns entgegen zu gehen. Mitten in der Nachtwache erscheint er den Hirten. Auch Ihnen will er erscheinen! Beten Sie - wenn Sie mögen - mir mir:

Wie soll ich dich empfangen / und wie begegn' ich dir,
o aller Welt Verlangen, / o meiner Seelen Zier?
O Jesu, Jesu, setze / mir selbst die Fackel bei,
damit, was dich ergötze, / mir kund und wissend sei.

Hans Martin Eichholz, Gemeindeglied

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