„Der schwarze Hirte“ , ein besonderes Weihnachts-Musical

Es ist ein besonderes Weihnachts-Musical, das Ute Springer in diesem Jahr am Samstag, den 12. Dezember um 17 Uhr mit den Minis und Maxis ihrer Kinderkantorei in der Obersten Stadtkirche aufführt. „Der schwarze Hirte“ heißt die Geschichte, in der sich alles um das Kind in der Krippe dreht, Joseph, Maria und Jesus aber gar nicht vorkommen. Sie bleiben unsichtbar hinter einem Vorhang und spielen nur in der Vorstellung des Publikums mit. Stattdessen rückt die Deutung der Weihnachtsgeschichte in den Mittelpunkt, dass beim Jesuskind alles anders ist, als man denkt, und dass vor ihm wirklich alle gleich sind. Besonders der schwarze Hirte, den die anderen weißen Hirten gar nicht mitnehmen wollten, weil er eben schwarz ist, bekommt eine ganz besondere Rolle. Am Ende staunen alle: Bei diesem Kind ist alles auf den Kopf gestellt. Da wird das Schwarze hell, und das, was uns weiß vorkommt, ist schwarz.

Der Eintritt ist frei! Herzliche Einladung!

„Ich hatte das Stück schon vor einem Jahr ausgesucht“, sagt Ute Springer. Dass das Stück, dass sich auf sehr kindgerechte und weihnachtliche Weise auch mit den Themen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung beschäftigt, gerade jetzt rund um die Diskussionen um die Hilfe für die Flüchtlinge so gut passt, freut die Kirchenmusikdirektorin natürlich sehr.

Letztes Jahr stand ein Nikolaus-Musical auf dem Programm, weswegen die Vorfreude auf ein richtiges Weihnachts-Musical besonders groß ist. Zumal auch die Minis und Maxis, die immer gut zusammenpassen, schon längere Zeit kein gemeinsames Projekt mehr hatten. Außerdem, so die Kantorin, sei es toll, dass sie wieder so viel Unterstützung bekommt. Das musikalisch sehr ansprechende Musical wird von einer kleinen Band begleitet. Und für die prächtigen Kostüme und das Bühnenbild haben wieder viele Eltern unter Leitung von Tanja Kollmeier-Müller mitgeholfen.

 

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