Danke, Martin Luther

Dienstag, 31.10.2017 - 500 Jahre Reformation -
Ökumenische Feierlichkeiten rund um die Oberste Stadtkirche

Wohl niemand ahnte am 30. Oktober 1517, dass der nächste Tag einer der bedeutendsten in der Kirchengeschichte und gleichzeitig der Beginn einer kirchenspaltenden Reformation sein sollte. 95 Thesen schlug der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther seinerzeit an die Schlosskirche zu Wittenberg an. Thesen, die die Welt verändern sollten.

Thesen zu den unbefriedigenden Zuständen der Kirche und insbesondere zum Ablasshandel. Thesen, die durch ihre Kernaussage - „Nicht der Papst und die Kirche können die Menschen von Strafen nach dem Tod befreien, sondern nur Gott allein“ - eine wellenschlagende Reformation einläuteten, die zum Beginn der evangelischen Kirche avancierte.

Ein Tag der Dankbarkeit

500 Jahre danach ist der Kernsatz aus dem Johannesevangelium (Joh. 1.1) „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort“ im Jubiläumsjahr Dachmarke der evangelischen Kirche für das Reformationsjubiläum, sollte der 31. Oktober ein Tag der Dankbarkeit sein, an dem wir uns gerne an die guten Seiten der Reformation erinnern.

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10.30 Uhr - Ökumenischer Festgottesdienst, Oberste Stadtkirche,mit Superintendentin Martina Espelöer, Dechant Johannes Hammer und  der ev. Kantorei Iserlohn und dem Posaunenchor der Versöhnungs- und Erlösergemeinde. Pfr. Andreas Fragos von der griechisch- orthodoxen Gemeinde war leider verhindert. Den Gottesdienst können Sie hier nachhören . . .

 

17.00 Uhr - Vortrag zur Reformationsgeschichte von Pfr. Dr. Gottfried Abrath, Bauernkirche 

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19.30 Uhr - Reformationsnacht, Oberste Stadtkirche mit Musik, Licht und Schauspielszenen zu Luther und Katharina von Bora.

Es waren Spielszenen aus dem Leben Martin Luthers zu sehen (gespielt von Pfarrer Andres Kuhn, Pfarrer Jürgen Löprich und Pfarrer Tom Mindemann), dazu eine „ungehaltene" Rede der Katharina von Bora (nach Christine Brückner), dargestellt von Claudia Baumann aus Lüdenscheid.

Musik machten Katja Brükkenkamp (Trompete), Laura Benneck (Flöte) und Kirchenmusikdirektor Hanns-Peter Springer am Cembalo und den Orgeln. Im Anschluss an den ersten Teil von ca.75 Minuten wechselte der Veranstaltungsort. Katharina ludt ein in die "Luther-Schänke" neben der Kirche, die im Lutherhaus mittelalterlich gestaltet war und zünftiges Essen und Trinken bot mit Liedern zum Feiern von Ernst W. Klar an der Gitarre. Das alles wurde von einem Team unter der Leitung von Karin Schimmel mit mittelalterlichen Kostümen für die Besucherinnen und Besucher vorbereitet. 

Lesen Sie dazu auch die ausführlichen Berichte in der örtlichen Presse  . . .

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