Grüße aus unserer Partnerstadt

Über den Jahreswechsel wurden viele Weihnachtsgrüße und Glückwünsche zum neuen Jahr zwischen Iserlohn und Nowotscherkassk ausgetauscht: Pastor Vladimir Romanenko wünscht uns im Namen seiner Gemeinde Gottes Segen, viel Gottvertrauen und geistliches Wachstum - und dazu natürlich die Bewahrung vor dem Virus! Zugleich bedankt er sich herzlich für alle Unterstützung im Gebet und materiell. Wieviel Freude bei unseren Babuschkas über die Lebensmittelhilfe entstanden ist, können wir nur erahnen!Lebensmittelpaket2020

Auch wir Mitarbeiter des Hilfswerks danken allen Freunden sehr herzlich für ihre treue Unterstützung! Wie groß diese ist, lässt sich beim Jahresabschluss erst richtig beurteilen, wenn alle Zahlen auf dem Tisch liegen. Es ist immer ein bewegender Moment, wenn das Jahr noch einmal vor dem geistigen Auge abläuft mit all den Kontakten, die wir hatten.

Für unsere Arbeit ist das Jahr 2020 positiv verlaufen, wir sind sehr dankbar für ein beständiges Spendenaufkommen! Sicher gab es auch zwischendurch Sorgen, z.B., ob und wie unsere Arbeit weitergehen könnte, vor allem im Hinblick auf den Geldtransfer nach Nowo unter Pandemiebedingungen. Mit Gottes Hilfe ist es aber möglich gewesen, fast die gleiche Summe wie in den Vorjahren zu transferieren! D.h., unsere Projekte sind bis Juni erstmal finanziell versorgt. Was für eine große Erleichterung!

Jubiläum in Corona-Zeiten

 

2020 ist ein besonderes Jahr, nicht nur wegen der schönen Zahl, sondern auch wegen zahlreicher Jubiläen. Durch die Coronakrise sind diese teilweise ausgefallen, verschoben oder anders verlaufen als geplant, das hat fast jeder von uns persönlich erfahren müssen. Das betrifft aber nicht nur zahlreiche runde Geburtstage, sondern auch das Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren und die Erinnerung an das Leid, das Deutschland unter der russischen Bevölkerung bewirkt hat. Dort für Versöhnung einzutreten ist ein Aspekt der Arbeit unseres Hilfswerks.

Seit 30 Jahren bestehen die Partnerschaften mit russischen Städten und das sollte im Sommer gefeiert werden. Wann das nun nachgeholt werden kann, weiß noch keiner. Bald nach der Etablierung der Städtepartnerschaften 1990 begannen die LKW-Transporte mit Hilfsgütern nach Nowotscherkassk, in Iserlohns Partnerstadt. Die Perestroika hatte große Not hervorgerufen. „Kirche im Osten“ beteiligte sich an den Transporten der Kommune und hat, als der Kontakt mit den protestantischen Kirchengemeinden entstanden war, für 10 Jahre eigene Hilfsgütertransporte organisiert, insgesamt 40. In diesem Jubiläumsjahr gehen die Gedanken zu den Anfängen zurück, auch zu den vielen treuen Aussiedlern, ohne deren Hilfe die Transporte nicht möglich gewesen wären.

Besuch aus der russischen Partnergemeinde

Vom 11. bis 18. April hat das Ehepaar Pastor Vladimir und Valentina Romanenko wieder die deutsche Partnerstadt besucht. In mehr als 20 Jahren sind zu vielen Iserlohnern gute Beziehungen gewachsen und für die beiden ist dieser Besuch ein Heimspiel. Zahlreiche Einladungen und offizielle Termine gab es zu bewältigen. Einer davon ist immer das Treffen mit dem Vorstand des Hilfswerks Kirche im Osten e.V. (s. Foto), um über die gemeinsamen Projekte zu sprechen.

Vorstand2019

v.l.: Jutta Stricker, Doris Nenast, Lutz Funk, Gerda Kalintschuk (alle Vorstand), Valentina und Vladimir Romanenko.

Die Zeit mit Romanenkos ist wie immer im Flug vergangen. Es waren intensive Tage mit gründlichem Austausch. Auf Grund der erfreulichen Spendenlage können wir in diesem Jahr alle Projekte weiterhin unterstützen. Danke für alle Gaben, die uns im ersten Halbjahr erreicht haben. U.a. konnten wir Romanenkos einen hohen vierstelligen Betrag für den Sommer (Ferienlager, Einschulung, Medizinfonds, Geschenk zur Geburt, TV-Arbeit des Pastors) mitgeben sowie fünf Monatsraten für die Babuschka- und Familienhilfe. Daneben haben wir in Nowotscherkassk noch eine Reserve für unvorhergesehene Notfälle eingerichtet.

Weihnachten in Nowo

Deutsche Freunde unterstützen wieder Gemeinden in der russischen Partnerstadt

Die Aktion „Weihnachten in Nowo“ war auch 2018 wieder sehr erfolgreich. Die Mitarbeiter des Hilfswerks Kirche im Osten e.V. sind zutiefst dankbar angesichts der Reaktionen auf den Spendenaufruf im Herbst. Sie konnten für die Weihnachtsfeiern in 10 Gemeinden der Partnerstädte Nowotscherkassk und Taganrog erneut 5000 € weitergeben. Was darüber hinaus an Weihnachtsspenden einging, wurde wie immer in die kleinen Fonds des Hilfswerks eingelegt: den Medizinfonds, die Familienunterstützung, die evangelistische Fernseharbeit des Pastors etc. So können im Verlauf des Jahres 2019 manche Notfälle schnell gelindert werden.

Das Hilfswerk dankt allen Spendern sehr herzlich, die diese Arbeit möglich machen!

Weihn.2018JungenDank der neuen Technik erhielt das Hilfswerk sehr schnell Fotos von den Veranstaltungen der Kirchengemeinde. Sie zeigen durchweg sehr zufriedene Gesichter.
Alle Kinder erhielten in den Gottesdiensten, nachdem sie die Weihnachtsgeschichte als Puppenspiel gesehen hatten, eine Geschenkbox mit der Aufschrift „Weihnachten beginnt mit Christus“. Darin war natürlich etwas Süßes, aber auch was zum Lesen.

Europatage in Iserlohn -

Mit Gästen aus Nowotscherkassk

Mamalyga iserlohnkleinVom 2. - 4. November 2018 fanden in Iserlohn Europäische Begegnungstage statt, zu denen Vertreter aus allen kommunalen und kirchlichen Partnerschaften eingeladen waren. Anlass waren zwei herausragende Ereignisse in der europäischen Geschichte, deren man gemeinsam gedenken wollte: der Beginn des 30-jährigen Krieges vor 400 Jahren, der ganz Europa ins Elend stürzen sollte, und das Ende des 1. Weltkrieges im November 1918. Eingeladen hatte das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Iserlohn-Letmathe. 

Die Europäische Idee braucht frischen Schwung und neuen Elan. Denn „die Europäische Einheit hat wegen des wachsenden Populismus und des zunehmenden Nationalismus derzeit einen schweren Stand“, so der gastgebende Letmather Pfarrer Burkhard Hölscher.

Rund 35 Gäste aus neun Kirchen- und Städtepartnerschaften aus Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Ungarn und Deutschland (Sachsen) folgten der Einladung und erlebten interessante Begegnungen. Aus Iserlohns russischer Partnerstadt nahm das Ehepaar Alexander und Vera Mamalyga als Gäste unseres Hilfswerks teil; sie verbrachten insgesamt eine Woche bei den deutschen Freunden. Die beiden sind Hauseltern in dem kirchlichen Heim für junge Mädchen und sehr aktiv in der Gemeindearbeit tätig.

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