Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2010 JoomlaWorks, a business unit of Nuevvo Webware Ltd.
Oberste Stadtkirche

Die Oberste Stadtkirche, auch Marienkirche genannt, entstand wohl in der Mitte des 14. Jahrhunderts im Zusammenhang der Stadterweiterung Iserlohns.

Anfänglich befand sich an der Stelle eine von der St. Pankratiuskirche (Bauernkirche) abhängige Burgkapelle, geweiht den Heiligen Cosmas und Damian. Dieser Bau soll um 1330 errichtet worden sein. Die Gestalt der heutigen Kirche entstand wohl im 15. Jahrhundert. Beim Stadtbrand von 1500 brannten die beiden Türme ab, wurden danach aber wieder aufgebaut. Nach der Reformation war die Kirche evangelische Hauptpfarrkirche.

Es handelt sich um eine zweischiffige Hallenkirche mit Querschiff. Typisch für diese westfälische Hallenkirche ist die gleiche Höhe des Seiten- und des Hauptschiffs. Der gotische Baustil bezieht ältere romanische Bauteile ein. Der Chor ist einjochig mit 3/8 Schluss. Im Westen erhebt sich ein mächtiger Doppeltum. An der Südseite befindet sich die um 1460 erbaute St.-Anna-Kapelle, die 1924 zur Gedächtniskapelle der im Krieg Gefallenen umgestaltet wurde. Die Fenster der Kapelle wurden nach einem Entwurf von Pfr. Erich Tomczak geschaffen und nehmen Bezug auf die Siegelinschriften der Bauernkirche und der Reformierten Gemeinde. Unterhalb des Chores befindet sich eine unregelmäßig geformte Krypta. An der Nordseite und am Chor existieren Strebepfeiler. Der Innenraum ist mit einem Kreuzgewölbe mit Rippen und Schlussteinen zwischen rundbogigen, auf achtseitigen Säulen, Wandpfeilern und Konsolen überspannt. Die Fenster sind spitzbogig, zweiteilig mit Maßwerk. Das Ostfenster ist dreiteilig. Das nördliche Portal ist frühgotisch mit Ecksäulen.

Das bedeutendste Kunstwerk der Kirche ist der geschnitzte Flügelaltar mit einer maßwerkverzierten Mensa, um 1400, mit 18 Apostel- und Heiligenfiguren und einer Kreuzigungsgruppe im überhöhten Mittelteil. Die Tafelgemälde von der Rückseite des Altares, etwa 1450 vom sogenannten Meister des Iserlohner Marienlebens geschaffen, sind 1952 in die Rückwand des Chorgestühls eingearbeitet worden. Auf 8 Tafeln sind kunstvoll Motive aus dem Leben Marias gestaltet. Im Kirchenraum befindet sich eine überlebensgroße Ritterfigur aus dem 15 Jahrhundert, vermutlich des hl. Pankratius.

 

Losung

Samstag, 19. Mai 2012
So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!

 

Termine

Letzter Monat Mai 2012 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 18 1 2 3 4 5 6
week 19 7 8 9 10 11 12 13
week 20 14 15 16 17 18 19 20
week 21 21 22 23 24 25 26 27
week 22 28 29 30 31

Werbung